Satzung des Vereins SeniorenNet Kiel

§ 1 Grundsätze

  1. Der Verein heißt „SeniorenNet Kiel“ (nachfolgend SNK), sein Sitz ist Kiel.
  2. Das Mindestalter der Mitglieder beträgt 50 Jahre. Ausnahmen beschließt der Vorstand.
  3. Der Verein gehört dem bundesweiten SeniorenNet an.
  4. Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.
  5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Kommunikation älterer Menschen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere dadurch:

a)  älteren Menschen den Umgang mit elektronischen Medien zu erleichtern und sie zu befähigen, diese Medien als selbstverständliche Instrumente ihres Alltags aktiv und kreativ zu nutzen. Dies gilt auch für die Unterstützung und Gestaltung unserer Vereinsarbeit.

b)  dass der Verein sich bemüht, seine Mitglieder zu unterstützen, ihr Wissen und Können um zeitgemäße Kommunikation weiterzuentwickeln, um es dann in den Verein einzubringen sowie Erfahrungen zu machen und sich auszutauschen. Zeitgemäß ist die Kommunikation dann, wenn sie die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft berücksichtigt (z.B. auf den Gebieten von Technik und Sozialwissenschaften).

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Pauschale Aufwandsentschädigungen werden jedoch an die Vorstandsmitglieder, Fachverantwortlichen und an die Tutoren gezahlt. Die Zahlungen dürfen nicht unangemessen hoch sein.

Es gilt die jeweils gültige Entschädigungsordnung laut DA 02

§ 4 Mitgliedschaft

      1. Mitglieder müssen natürliche Personen sein.
      2. Die Mitgliedschaft muss beim Vorstand schriftlich beantragt werden.
      3. Als Nachweis der Mitgliedschaft gelten die angenommenen Beitragszahlungen.
      4. Die Mitgliedschaft endet:

        a) durch Austritt.
        Der Austritt muss schriftlich oder per E-Mail erklärt werden und wird wirksam mit dem Eingang beim Vorstand zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres.

        b) durch Tod

        c) durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen Zweck oder Interessen des Vereins grob verstoßen hat und angehört worden ist. Dieser Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen

        d) durch Ausschluss, wenn das Mitglied mit der Entrichtung des Beitrags im Rückstand und schriftlich gemahnt worden ist. Dieser Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen

      5. Natürliche Personen können von der Mitgliederversammlung zu beitragsfrei gestellten Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5 Beitrag

Von den Mitgliedern wird – mit Ausnahme der Ehrenmitglieder – kalenderjährlich ein Beitrag erhoben. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
Es gilt die jeweilige Beitragsordnung gemäß DA 01 im Anhang der Satzung.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie soll in grundsätzlichen und kann in allen Angelegenheiten des Vereins entscheiden.
  2. Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:

    a) Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands

    b) Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands und des Berichts der Mitglieder zur Rechnungsprüfung

    c) Entlastung des Vorstands

    d) Festsetzung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr

    e) Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds durch den Vorstand wegen groben Verstoßes gegen Zweck oder Interessen des Vereins, falls das Mitglied gegen diesen Ausschluss schriftlich Widerspruch erhebt

    f) Erlass einer Beitrags- und einer Entschädigungsordnung sowie einer Ordnung über Ehrenmitgliedschaft und Fördermitgliedschaft

    g) Wahl von zwei Mitgliedern zur Rechnungsprüfung

    h) Wahl von zwei Ersatzmitgliedern zur Rechnungsprüfung

    i) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins

  3. Die Mitgliederversammlung findet zumindest einmal im Kalenderjahr bis zum 30. April statt.
    Sie findet auch statt, wenn es ein Sechstel der Mitglieder mit Begründung schriftlich verlangt. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstand spätestens einen Monat vorher mit vorläufiger Tagesordnung schriftlich eingeladen. Spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung müssen der Entwurf des Haushaltsplans und des Rechnungsabschlusses für das Kalenderjahr allen Mitgliedern zugesandt werden. Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  4. Die Mitgliederversammlung setzt zu Beginn die Tagesordnung fest. Die vorläufige Tagesordnung darf nur mit Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung erweitert werden.
  5. Ein Antrag ist angenommen, wenn von den anwesenden Mitgliedern mehr mit Ja als mit Nein gültig abgestimmt haben.
  6. Durch Stimmzettel muss abgestimmt werden, wenn:

    a) auf Frage des Sitzung leitenden Mitglieds mehr als fünf Mitglieder es verlangen oder

    b) mehr Mitglieder kandidieren als im gleichen Wahlgang zu wählen sind.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand leitet den Verein im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  2. Dem Vorstand obliegen besonders:

    a) Führung der laufenden Geschäfte des Vereins

    b) Erstellung des Tätigkeitsberichts an die Mitgliederversammlung

    c) Rechnungsabschluss für ein Kalenderjahr

    d) Aufstellung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr

    e) Ausschluss eines Mitglieds wegen Nichtentrichtung des Beitrags

    f) Ausschluss eines Mitglieds wegen groben Verstoßes gegen Zweck oder Interessen des Vereins

  3. Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern

    a) vorsitzendes Mitglied

    b) stellvertretendes vorsitzendes Mitglied

    c) Lerntreffkoordinatior/in

    d) Kassenwart/in

    e) Protokollführer/in

    f) Sie werden von der Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte gewählt. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstands zwei weitere Beisitzer wählen, die auch dem Vorstand angehören. Die Beisitzer unterstützen den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

    Alle Vorstandsmitglieder sind nach zwei Jahren neu zu wählen, und zwar-

    in den Jahren mit gerader Zahl:

    das vorsitzende Mitglied,
    Lerntreffkoordinator/in,
    1. Beisitzer

    in den Jahren mit ungerader Zahl:

    das stellvertretende vorsitzende Mitglied,
    Kassenwart/in,
    Protokollführer/in,
    2. Beisitzer

    g) Ist das vorsitzende Mitglied verhindert, handelt an seiner Stelle das stellvertretende vorsitzende Mitglied. Rechtlich werden der Verein sowie die Gesamtheit der Mitglieder vom vorsitzenden Mitglied oder seinem Stellvertreter vertreten. Dies gilt auch vereinsintern.
    Für die Rechtshandlung soll ein Vorstandsbeschluss bestehen.

  4. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sie bleiben bis zur Neuwahl (bzw. bis zur Wiederwahl) der Nachfolger im Amt.
    Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
    Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit ein kommissarisches, voll stimmberechtigtes Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
    Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet automatisch auch das Amt im Vorstand. Der Vorstand insgesamt oder einzelne seiner Mitglieder können mit der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder in der Mitgliederversammlung abgewählt werden.
  5. Zu Sitzungen des Vorstands wird vom vorsitzenden Mitglied oder dem stellvertretenden vorsitzenden Mitglied schriftlich oder telefonisch eingeladen, Die Einladungsfrist soll eine Woche betragen.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, darunter das vorsitzende oder das stellvertretende vorsitzende Mitglied.
  7. Im Vorstand wird offen gewählt.
  8. Der Vorstand kann Mitgliedern einzelne seiner Aufgaben übertragen. Wenn Mitglieder im Auftrag des Vorstands tätig sind, werden ihnen notwendige Aufwendungen nach vorheriger Absprache ersetzt.

§ 8 Protokollführung

  1. Über jede Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung ist Protokoll zu führen. Dies gilt auch für sonstige vom Vorstand einberufene Arbeitssitzungen.
  2. Das die Sitzung leitende Mitglied kann bei Abwesenheit des gewählten Protokollführers ein Vorstandsmitglied zur Protokollführung bestimmen.
  3. Das protokollführende Mitglied hat es zu unterzeichnen. Das Protokoll bedarf der Genehmigung des Vorstands.
  4. Alle Protokolle werden auf der Homepage veröffentlicht.

§ 9 Rechnungsprüfung

Die kalenderjährliche Rechnungsprüfung obliegt zwei damit beauftragten Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören.
Sie werden für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Bei jeder Wahl wird jeweils ein weiteres Mitglied zur Stellvertretung und zum Ersatz bei vorzeitigem Ausscheiden des beauftragten Mitglieds gewählt.

§ 10 Datenschutz

Zur Förderung der Nutzung moderner elektronischer Medien (gem. Satzungszweck), gehört auch die Prävention der Gefahren, die durch den Umgang mit diesen Medien drohen.

Der Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema.
Grundlage sind die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG ) Alles Weitere regelt die Durchführungsanweisung zum § 10 der Satzung im Anhang (DA 03).

§ 11 Haftung

  1. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem Privatvermögen für Vereinsschulden.
  2. Wenn der Verein in kostenpflichtige Haftung genommen wird, kann er Rückgriff auf das Mitglied nehmen, wenn es den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat – besonders bei Verletzung von Datenschutz- oder Urheberrechten. Entsprechend kann der Rückgriff auch auf mehrere Mitglieder genommen werden.
  3. Wenn ein Mitglied von Dritten wegen Schadensersatz in Anspruch genommen wird, das im Auftrag des Vorstands tätig gewesen ist und den Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursacht hat, soll der Verein an Stelle des Mitglieds Schadenersatz leisten.
    Das gilt nicht, wenn das Mitglied für diesen Schadensfall Versicherungsschutz hat und nicht für Schäden im Straßenverkehr.
  4. Im Auftrag des Vorstands sind regelmäßig die Mitglieder tätig, die vom Vorstand mit einem Sachgebiet betraut worden sind.
  5. Der Verein haftet nicht für Schäden an mitgebrachten eigenen Geräten und Zubehör im Falle einer Beschädigung oder eines Verlustes.
    Die Nutzung des SNK- eigenen Zubehörs sowie Software geschieht ebenfalls auf eigenes Risiko.

§ 12 Vereinskommunikation

  1. Soweit für Erklärungen in dieser Satzung Schriftform vorgeschrieben ist, wird sie auch durch Email ohne besondere Signatur oder durch Fax gewahrt.
  2. Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich per Email. Weitergehende Regelungen erfolgen in Durchführungsanweisung Nr. 04.
  3. Detailregelungen zu einzelnen Paragraphen dieser Satzungen sind in Durchführungsanweisungen aufgeführt. Sie befinden sich im Anhang dieser Satzung.
    Der Vorstand wird ermächtigt, die Durchführungsanweisungen – entsprechend den jeweils aktuellen Anforderungen an die Vereinsarbeit – anzupassen. Ausgenommen davon sind die DA 01 und DA 02 (siehe § 5 und § 6.2.f der Satzung).

§ 14 Auflösung

  1. Die Einladung zur Mitgliederversammlung zwecks Auflösung des Vereins muss einen entsprechenden Antrag mit Begründung enthalten.
  2. Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von mindestens 3⁄4 der anwesenden Mitglieder.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen mit Zustimmung des Finanzamts unmittelbar und ausschließlich an die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Kiel, den 16.2.2016 gem. Beschluss der Mitgliederversammlung

Für den Vorstand:                                    Bärbel Rehr

 

 

 

§ 1 Grundsätze
1 Der Verein heißt „SeniorenNet Kiel“ (nachfolgend SNK), sein Sitz ist Kiel.
2 Das Mindestalter der Mitglieder beträgt 50 Jahre. Ausnahmen beschließt der Vorstand.
3 Der Verein gehört dem bundesweiten SeniorenNet an.
4 Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.
5 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck
Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Kommunikation älterer Menschen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere dadurch: 
a älteren Menschen den Umgang mit elektronischen Medien zu erleichtern und sie zu befähigen, diese Medien als selbstverständliche Instrumente ihres Alltags aktiv und kreativ zu nutzen. Dies gilt auch für die Unterstützung und Gestaltung unserer Vereinsarbeit.
b dass der Verein sich bemüht, seine Mitglieder zu unterstützen, ihr Wissen und Können um zeitgemäße Kommunikation weiterzuentwickeln, um es dann in den Verein einzubringen sowie Erfahrungen zu machen und sich auszutauschen. Zeitgemäß ist die Kommunikation dann, wenn sie die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft berücksichtigt (z.B. auf den Gebieten von Technik und Sozialwissenschaften).
§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

 

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Pauschale Aufwandsentschädigungen werden jedoch an die Vorstandsmitglieder, Fachverantwortlichen und an die Tutoren gezahlt. Die Zahlungen dürfen nicht unangemessen hoch sein. 

Es gilt die jeweils gültige Entschädigungsordnung laut DA 02.

§ 4 Mitgliedschaft
1 Mitglieder müssen natürliche Personen sein.
2 Die Mitgliedschaft muss beim Vorstand schriftlich beantragt werden.
3 Als Nachweis der Mitgliedschaft gelten die angenommenen Beitragszahlungen.
4 Die Mitgliedschaft endet:
a durch Austritt.
Der Austritt muss schriftlich oder per E-Mail erklärt werden und wird wirksam mit dem Eingang beim Vorstand zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres.
b durch Tod
c durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen Zweck oder Interessen des Vereins grob verstoßen hat und angehört worden ist. Dieser Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen
d durch Ausschluss, wenn das Mitglied mit der Entrichtung des Beitrags im Rückstand und schriftlich gemahnt worden ist. Dieser Ausschluss wird vom Vorstand beschlossen
5 Natürliche Personen können von der Mitgliederversammlung zu beitragsfrei gestellten Ehrenmitgliedern ernannt werden.
§ 5 Beitrag
Von den Mitgliedern wird – mit Ausnahme der Ehrenmitglieder – kalenderjährlich ein Beitrag erhoben. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
Es gilt die jeweilige Beitragsordnung gemäß DA 01 im Anhang der Satzung.
§ 6 Mitgliederversammlung
1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie soll in grundsätzlichen und kann in allen Angelegenheiten des Vereins entscheiden.
2 Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:
a Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands
b Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands und des Berichts der Mitglieder zur Rechnungsprüfung
c Entlastung des Vorstands
d Festsetzung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr
2 e Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds durch den Vorstand wegen groben Verstoßes gegen Zweck oder Interessen des Vereins, falls das Mitglied gegen diesen Ausschluss schriftlich Widerspruch erhebt
f Erlass einer Beitrags- und einer Entschädigungsordnung sowie einer Ordnung über Ehrenmitgliedschaft und Fördermitgliedschaft
g Wahl von zwei Mitgliedern zur Rechnungsprüfung
h Wahl von zwei Ersatzmitgliedern zur Rechnungsprüfung
i Beschlussfassung über Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins
3 Die Mitgliederversammlung findet zumindest einmal im Kalenderjahr bis zum 30. April statt.
Sie findet auch statt, wenn es ein Sechstel der Mitglieder mit Begründung schriftlich verlangt. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstand spätestens einen Monat vorher mit vorläufiger Tagesordnung schriftlich eingeladen.
Spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung müssen der Entwurf des Haushaltsplans und des Rechnungsabschlusses für das Kalenderjahr allen Mitgliedern zugesandt werden. Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
4 Die Mitgliederversammlung setzt zu Beginn die Tagesordnung fest. Die vorläufige Tagesordnung darf nur mit Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung erweitert werden.
5 Ein Antrag ist angenommen, wenn von den anwesenden Mitgliedern mehr mit Ja als mit Nein gültig abgestimmt haben. 
6 Durch Stimmzettel muss abgestimmt werden, wenn:
a auf Frage des Sitzung leitenden Mitglieds mehr als fünf Mitglieder es verlangen oder
b mehr Mitglieder kandidieren als im gleichen Wahlgang zu wählen sind.
§ 7 Vorstand
1 Der Vorstand leitet den Verein im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
2 Dem Vorstand obliegen besonders:
a Führung der laufenden Geschäfte des Vereins
b Erstellung des Tätigkeitsberichts an die Mitgliederversammlung
c Rechnungsabschluss für ein Kalenderjahr
d Aufstellung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr
e Ausschluss eines Mitglieds wegen Nichtentrichtung des Beitrags
2 f Ausschluss eines Mitglieds wegen groben Verstoßes gegen Zweck oder Interessen des Vereins
3 Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern
a vorsitzendes Mitglied
b stellvertretendes vorsitzendes Mitglied
c Lerntreffkoordinatior/in
d Kassenwart/in
e Protokollführer/in
f Sie werden von der Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte gewählt. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstands zwei weitere Beisitzer wählen, die auch dem Vorstand angehören. Die Beisitzer unterstützen den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
Alle Vorstandsmitglieder sind nach zwei Jahren neu zu wählen, und zwar
I in den Jahren mit gerader Zahl:
das vorsitzende Mitglied,
Lerntreffkoordinator/in,
1. Beisitzer
II in den Jahren mit ungerader Zahl:
das stellvertretende vorsitzende Mitglied,
Kassenwart/in,
Protokollführer/in,
2. Beisitzer
g Ist das vorsitzende Mitglied verhindert, handelt an seiner Stelle das stellvertretende vorsitzende Mitglied. Rechtlich werden der Verein sowie die Gesamtheit der Mitglieder vom vorsitzenden Mitglied oder seinem Stellvertreter vertreten. Dies gilt auch vereinsintern.

Für die Rechtshandlung soll ein Vorstandsbeschluss bestehen.

4 Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sie bleiben bis zur Neuwahl (bzw. bis zur Wiederwahl) der Nachfolger im Amt.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit ein kommissarisches, voll stimmberechtigtes Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet automatisch auch das Amt im Vorstand.
Der Vorstand insgesamt oder einzelne seiner Mitglieder können mit der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder in der Mitgliederversammlung abgewählt werden.
5 Zu Sitzungen des Vorstands wird vom vorsitzenden Mitglied oder dem stellvertretenden vorsitzenden Mitglied schriftlich oder telefonisch eingeladen, Die Einladungsfrist soll eine Woche betragen.
6 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, darunter das vorsitzende oder das stellvertretende vorsitzende Mitglied.
7 Im Vorstand wird offen gewählt.
8 Der Vorstand kann Mitgliedern einzelne seiner Aufgaben übertragen. Wenn Mitglieder im Auftrag des Vorstands tätig sind, werden ihnen notwendige Aufwendungen nach vorheriger Absprache ersetzt.
§ 8 Protokollführung
1 Über jede Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung ist Protokoll zu führen. Dies gilt auch für sonstige vom Vorstand einberufene Arbeitssitzungen.
2 Das die Sitzung leitende Mitglied kann bei Abwesenheit des gewählten Protokollführers ein Vorstandsmitglied zur Protokollführung bestimmen.
3 Das protokollführende Mitglied hat es zu unterzeichnen. Das Protokoll bedarf der Genehmigung des Vorstands.
4 Alle Protokolle werden auf der Homepage veröffentlicht.
§ 9 Rechnungsprüfung
Die kalenderjährliche Rechnungsprüfung obliegt zwei damit beauftragten Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören.
Sie werden für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Bei jeder Wahl wird jeweils ein weiteres Mitglied zur Stellvertretung und zum Ersatz bei vorzeitigem Ausscheiden des beauftragten Mitglieds gewählt.
§ 10 Datenschutz
Zur Förderung der Nutzung moderner elektronischer Medien (gem. Satzungszweck), gehört auch die Prävention der Gefahren, die durch den Umgang mit diesen Medien drohen. 
Der Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema.
Grundlage sind die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG ) Alles Weitere regelt die Durchführungsanweisung zum § 10 der Satzung im Anhang (DA 03).
§ 11 Haftung
1 Die Mitglieder haften nicht mit ihrem Privatvermögen für Vereinsschulden.
2 Wenn der Verein in kostenpflichtige Haftung genommen wird, kann er Rückgriff auf das Mitglied nehmen, wenn es den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat – besonders bei Verletzung von Datenschutz- oder Urheberrechten. Entsprechend kann der Rückgriff auch auf mehrere Mitglieder genommen werden.
3 Wenn ein Mitglied von Dritten wegen Schadensersatz in Anspruch genommen wird, das im Auftrag des Vorstands tätig gewesen ist und den Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursacht hat, soll der Verein an Stelle des Mitglieds Schadenersatz leisten.
Das gilt nicht, wenn das Mitglied für diesen Schadensfall Versicherungsschutz hat und nicht für Schäden im Straßenverkehr.
4 Im Auftrag des Vorstands sind regelmäßig die Mitglieder tätig, die vom Vorstand mit einem Sachgebiet betraut worden sind.
5 Der Verein haftet nicht für Schäden an mitgebrachten eigenen Geräten und Zubehör im Falle einer Beschädigung oder eines Verlustes.
Die Nutzung des SNK- eigenen Zubehörs sowie Software geschieht ebenfalls auf eigenes Risiko.
§ 12 Vereinskommunikation
1 Soweit für Erklärungen in dieser Satzung Schriftform vorgeschrieben ist, wird sie auch durch Email ohne besondere Signatur oder durch Fax gewahrt.
2 Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich per Email. Weitergehende Regelungen erfolgen in Durchführungsanweisung Nr. 04.
3 Eine Netikette für die Vereinskommunikation befindet sich in der Durchführungsanweisung Nr. 05
4 Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Netikette kann der Vorstand eine Beschränkung des Mailversands bis zur Anhörung bzw. Klärung des Sachverhalts beschließen.
§ 13 Satzungsänderung
1 Die Einladung zur Mitgliederversammlung zwecks Satzungsänderung muss einen entsprechenden Antrag mit Begründung enthalten. Die Satzungsänderung bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung und der Anwesenheit von 1/10 aller Mitglieder. Wird eine Anwesenheitszahl von 1/10 Mitglieder nicht erreicht, ist die nächste Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
2 Der Vorstand wird ermächtigt, die Satzung zu ändern, soweit dies vom Finanzamt aus Rechtsgründen für erforderlich gehalten wird.
3 Detailregelungen zu einzelnen Paragraphen dieser Satzungen sind in Durchführungsanweisungen aufgeführt. Sie befinden sich im Anhang dieser Satzung.
Der Vorstand wird ermächtigt, die Durchführungsanweisungen – entsprechend den jeweils aktuellen Anforderungen an die Vereinsarbeit – anzupassen. Ausgenommen davon sind die DA 01 und DA 02 (siehe § 5 und § 6.2.f der Satzung).
§ 14 Auflösung
1 Die Einladung zur Mitgliederversammlung zwecks Auflösung des Vereins muss einen entsprechenden Antrag mit Begründung enthalten.
2 Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von mindestens 3⁄4 der anwesenden Mitglieder.
3 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen mit Zustimmung des Finanzamts unmittelbar und ausschließlich an die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Kiel, den 16.2.2016 gem. Beschluss der Mitgliederversammlung
Für den Vorstand:                                    Bärbel Rehr